„Gut informiert“ - Je besser Sie über Legasthenie bzw. Dyskalkulie und die schulrechtlichen Vorschriften (z. B. zum Nachteilsausgleich) informiert sind, umso nachdrücklicher können Sie Ihrem Kind im konstruktiven Dialog mit der Schule helfen. Werden Sie Mitglied und nehmen Sie unsere individuelle Beratung in Anspruch.
„Sachlich und höflich“ – Begegnen Sie Ihrem/Ihrer Gesprächspartner stets mit Respekt und Offenheit. Heben Sie zu Beginn positiv hervor, was an der Schule nach Ihrer Beobachtung gut läuft. Äußern Sie dann Ihr Anliegen klar, sachlich und möglichst konkret.
„Gut vorbereitet“ – Überlegen Sie vorher das Gesprächsziel, auch unter dem Aspekt, was das Beste für Ihr Kind ist. Sprechen Sie auch mit Ihrem Kind darüber, was ihm im Schulalltag hilft. Machen Sie sich ggf. Notizen für das Gespräch und tragen Sie alles zusammen, was Sie bereits zur Lösung der Problematik unternommen haben, dann erkennt die Lehrkraft Ihre Entschlossenheit und Kompetenz.
„Kooperativ konstruktiv“ – Werden Sie von Lehrerseite mit Vorwürfen konfrontiert („Ihr Kind ist ständig so unkonzentriert“), so antworten Sie darauf nicht (nur) mit Kritik, sondern zeigen Sie auch Verständnis für die Position Ihres Gegenübers. Ist eine Äußerung für Sie nicht nachvollziehbar bzw. nicht verständlich, so fragen Sie konkret nach.
„Pro aktiv positiv“ – Versuchen Sie stets, auf der Sachebene zu bleiben und machen Sie ein Angebot bzw. Vorschläge, wie Ihrem Kind geholfen werden kann, angesprochene Problemsituationen besser zu bewältigen. Dabei können Sie z. B. auch besondere Stärken und Fähigkeiten Ihres Kindes hervorheben. Tragen Sie dabei Ihre Wünsche möglichst positiv vor.
„Klare Ergebnisse“ – Fassen Sie am Ende den Inhalt der Besprechung nochmals zusammen und bedanken Sie sich – in jedem Fall, gleich mit welchem Ausgang – für das Gespräch.